Trockenfutter oder Nassfutter ist keine reine Glaubensfrage. Beide Futterarten müssen nach Deklaration, Fütterungshinweis und individueller Alltagstauglichkeit beurteilt werden.
Die wichtigsten Unterschiede
| Kriterium | Trockenfutter | Nassfutter |
|---|---|---|
| Wassergehalt | geringer | höher |
| Energiedichte | häufig kompakter | häufig mehr Volumen pro Portion |
| Lagerung | nach dem Öffnen meist unkomplizierter | geöffnete Verpackung gekühlt und zeitnah verwenden |
| Portionierung | kleine Mengen leicht abwiegbar | Fütterungsmenge getrennt beurteilen |
Rohprotein- oder Fettwerte lassen sich zwischen Trocken- und Nassfutter nicht sinnvoll nur anhand der aufgedruckten Prozentzahlen vergleichen, weil der Wassergehalt die Konzentration beeinflusst. Aussagekräftiger ist der vollständige Blick auf Deklaration, Energie und Fütterungsempfehlung.
Fünf Fragen für die Auswahl
- Ist das Produkt für den vorgesehenen Zweck vollständig deklariert?
- Passt die empfohlene Tagesmenge zu Gewicht, Lebensphase und Aktivität?
- Wie lässt sich das Futter im Alltag lagern und portionieren?
- Welche Leckerli, Kauartikel oder Mischfütterung kommen zusätzlich dazu?
- Gibt es tierärztliche Vorgaben, die Vorrang haben?
Wenn ein Wechsel geplant ist
Wechsle nicht nur die Futterart, ohne zugleich Tagesmenge und Gesamtfütterung neu zu prüfen. Der Ratgeber Futterumstellung beim Hund zeigt den übergeordneten Ablauf.